Aufgrund der aktuellen Situation und der neuen Verordnungen vom Bund, informieren wir zur momentanen Situation:

 

Seit dem 5.8.20 gelten neu Schwangere als besonders gefährdete Personen und müssen gemäss den Empfehlungen des Bundes (vgl unten und BAG) am Arbeitsplatz geschützt werden. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, für eine angemessene andere Tätigkeit zu sorgen, wenn die Hygienemassnahmen am Arbeitsplatz nicht eingehalten werden können. Falls dies nicht möglich ist oder nicht berücksichtigt wird, können wir als betreuende Frauenärztinnen ein Arbeitsverbot aussprechen. Weitere Info finden sie unter Links beim Menu Schwangerschaft oder direkt beim SECO (Broschüre "Mutterschutz").

Seit 06.07.20 (leichter Wiederanstieg der Fallzahlen) hat der Bund die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr verordnet. Seither bitten wir alle PatientInnen aus Solidarität zu den Risikopersonen, auch in unserem Wartezimmer eine Maske zu tragen.

Um Sie optimal zu schützen, werden wir weiterhin jeweils morgens Termine für alle Risikopatienten und Schwangere und sonstigen medizinisch notwendigen Behandlung anbieten. Wir machen Corona-Abstriche oder Untersuchungen bei potentiell ansteckenden Krankheiten (Schnupfen, Husten, Halsweh, Fieber...) nachmittags. Bitte helfen Sie mit, indem Sie am Telefon genau angeben, weshalb Sie eine Konsultation wünschen.

Corona-Check:

Sie haben Symptome und sind unsicher, wie Sie sich verhalten sollen? Beantworten Sie alle Fragen im Check bestmöglich. So erhalten Sie am Ende eine Handlungsempfehlung des BAG

Test:

Es müssen die Kriterien des BAG vom 24. Juni 2020 erfüllt sein, das sind:

(mindestens eines der Kriterien muss erfüllt sein)

  • Symptome einer akuten Atemwegserkrankung (z. B. Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Brustschmerzen) und / oder

  • Fieber ohne andere Ätiologie und / oder

  • plötzlicher Verlust des Geruchs- und / oder Geschmackssinns und / oder

  • akute Verwirrtheit oder Verschlechterung des Allgemeinzustandes bei älteren Menschen ohne andere Ätiologie

Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, übernimmt der Arbeitgeber die Kosten, wenn der Test auf sein Verlangen durchgeführt wird, oder der Patient / die Patientin, wenn er / sie den Test verlangt. Eine Kostenübernahme durch Kanton oder Versicherer ist nicht mehr vorgesehen.

Contact Tracing:

Positive Testergebnisse meldet das Labor dem Kantonsarzt, der sich darauf direkt mit Ihnen in Verbindung setzt. Dann besprechen Sie zusammen den weiteren Verlauf Ihrer Isolation und finden alle möglichen Kontaktpersonen raus, die dann von der kantonalen Behörde persönlich kontaktiert werden. Die verantwortliche Behörde ordnet die Quarantäne an und bleibt auch regelmässig mit Ihnen und den Kontaktpersonen im Austausch.

Wie funktioniert contact tracing? BAG

Isolation/wenn SieSymptome haben:

Haben Sie Corona-verdächtige Symptome: isolieren Sie sich und melden sich sofort bei uns für einen Test.

Alle positiv getesteten Personen und die Personen mit Symptomen, die auf Testergebnisse warten, isolieren sich ebenfalls. Je nach Gesundheitszustand erfolgt dies entweder zu Hause bzw. an ihrem Lebensort (Pflegeheim, Asylzentrum, Gefängnis, Hotel, Tagesstätte usw.) oder in einem Spital.
Faktenblatt für die Isolation mit Anweisungen zur Vermeidung einer Übertragung (Dokument unter www.bag.admin.ch/neues-coronavirus)

Quarantäne:

Sie hatten engen Kontakt zu einer für COVID-19 positiv getesteten Person (weniger als 2 Meter für mehr als 15min ohne Schutzmassnahmen). Sie bleiben mindestens 10 Tage zuhause, um die Weiterübertragung des Virus zu verhindern. Die zuständige kantonale Stelle wird sich auch hier direkt bei Ihnen melden.

link Quarantäne.

Es werden keine Arbeitsunfähigkeitszeugnisse ausgestellt: "Sollte bei einer gesunden Person, welche in einem Arbeitsverhältnis steht, durch den Kantonsarzt eine Quarantänemassnahme gestützt auf Art. 35 Abs. 1 lit. a EpiG verfügt worden sein, besteht während der Zeit der Quarantäne eine Lohnfortzahlungspflicht durch den Arbeitgeber. Der Arzt muss für diesen Fall kein Arbeitsunfähigkeitszeugnis ausstellen."
 

Schwerer Verlauf:

Kontaktieren Sie bei anhaltendem Fieber, anhaltendem schlechten Allgemeinzustand, Atemnot, starkem Druckgefühl in der Brust, Verwirrungszustand, bläulichen Lippen oder bläulichem Gesicht (Zyanose) unverzüglich eine Ärztin/einen Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.

Um unseren Betrieb zu vereinfachen, bitten wir Sie, telefonisch erreichbar zu sein.

 

Bei spezifischen Fragen können Sie uns telefonisch oder über die homepage erreichen.

Für alle allgemeinen Informationen stehen die Corona-hotlines des Bundes oder der Zürcher Ärztegesellschaft 24 Stunden zur Verfügung:

BAG: Homepage BAG und +41 58 463 00 00, täglich 24 Stunden

Gesundheitsdirektion Kt ZH: Homepage GD ZH

Ärztefon (24h), Medizinische Fragen zum Coronavirus 0800 33 66 55

 

For basic information in / für Basisinfos in: Rumantsch, Arabisch, Portugiesisch, Spanisch, Tamilisch, Kurmandschi, Tigrinisch, Albanisch, Mandarin, Serbisch, Türkisch, Farsi und Somali : BAG Info

 

"Besonders gefährdete Personen sollen zu Hause bleiben und Menschenansammlungen vermeiden.

Besonders gefährdet sind Personen:

  • Schwangere

  • die älter sind als 65 Jahre

und Personen, die insbesondere eine der folgenden Erkrankungen haben:

  • Bluthochdruck

  • Diabetes

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

  • Chronische Atemwegserkrankungen

  • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen

  • Krebs"​

 

 

Arbeitsunfähigkeit: Besonders gefährdete Personen erledigen ihre Arbeit zu Hause, oder unter Einhaltung der Hygienemassnahmen im Betrieb. Ist dies nicht möglich und kann der Arbeitgeber die Hygienemassnahmen nicht genügend umsetzen, werden sie vom Arbeitgeber beurlaubt. Ihren Lohn erhalten sie weiterhin. Bei Bedarf können Arbeitgeber Ärztliche Zeugnisse verlangen, die bestätigen, dass Sie zu einer Risikogruppe gehören. Solche Zeugnisse stellen wir aus. Falls Sie betroffen sind, melden Sie sich bitte in der Praxis für die Vereinbarung einer kurzen Besprechung und Beurteilung von ärztlicher Seite mit Ihrer betreuenden Ärztin.

 

neu 16.04.20:

Schutz von besonders gefährdeten Arbeitnehmenden
Bei der schrittweisen Öffnung gewisser Dienstleistungen und Betriebe sollen besonders gefährdete Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern umfassend geschützt werden. Der Bundesrat hat deshalb die Definition der besonders gefährdeten Personen und die Schutzmassnahmen präzisiert.

Der Arbeitgeber ist in der Pflicht, besonders gefährdete Personen von zu Hause aus arbeiten zu lassen, wenn nötig durch eine angemessene Ersatzarbeit. Ist die Präsenz vor Ort unabdingbar, muss der Arbeitgeber die betreffende Person schützen, indem er die Abläufe oder den Arbeitsplatz entsprechend anpasst. Eine besonders gefährdete Person kann eine Arbeit ablehnen, wenn sie die Gesundheitsrisiken als zu hoch erachtet. Ist eine Arbeitsleistung zuhause oder vor Ort nicht möglich, hat der Arbeitgeber die Person unter Lohnfortzahlung freizustellen. Der Arbeitgeber kann ein ärztliches Attest verlangen, das aufzeigt, weshalb eine angestellte Person zu einer besonders gefährdeten Personengruppe gehört."

Art. 10c39 Pflicht der Arbeitgeber

1 Arbeitgeber ermöglichen ihren besonders gefährdeten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, ihre Arbeitsverpflichtungen von zu Hause aus zu erledigen. Sie treffen zu diesem Zweck die geeigneten organisatorischen und technischen Massnahmen.

2 Können Arbeitstätigkeiten aufgrund der Art der Tätigkeit oder mangels realisierbarer Massnahmen nur am üblichen Arbeitsort erbracht werden, so sind die Arbeitgeber verpflichtet, mit geeigneten organisatorischen und technischen Massnahmen die Einhaltung der Empfehlungen des Bundes betreffend Hygiene und sozialer Distanz sicherzustellen.

3 Ist es bei besonders gefährdeten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nach Artikel 10b Absatz 2 nicht möglich, im Rahmen der Absätze 1 und 2 ihre Arbeitsverpflichtungen zu erledigen, so werden sie vom Arbeitgeber unter Lohnfortzahlung beurlaubt.

4 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer machen ihre besondere Gefährdung durch eine persönliche Erklärung geltend. Der Arbeitgeber kann ein ärztliches Attest verlangen.

Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen gute Gesundheit

Ihr Goldbrunnen -Team

Praxis Goldbrunnen · Goldbrunnenstrasse 93 · 8055 Zürich · 044 462 89 89 - praxisgoldbrunnen@hin.ch